Me, myself and I

»Ich male mich, weil ich so oft allein bin und weil ich das Thema bin, das ich am besten kenne.« Frida Kahlo (1907–1954) 42! In Worten: Zweiundvierzig… Angesichts dieser Zahl könnte ich in Versuchung geraten, niemals im Leben mehr meine eigene Person darzustellen, denn die-Antwort-auf-alles-viele Selbstporträts hat meine aktuelle Zählung im Atelier ergeben. Im Skizzenbuch,„Me, myself and I“ weiterlesen

Schneeweißchen und Rosenrot

Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, sooft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: »Wir wollen uns nicht verlassen« so antwortete Rosenrot: »Solange wir leben, nicht« und die Mutter setzte hinzu: »Was das eine hat, soll’s mit dem andern teilen.« Brüder Grimm : »Schneeweißchen und Rosenrot«„Schneeweißchen und Rosenrot“ weiterlesen

Statt eines Rückblicks

»Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt!« Colette (1873–1954) Heute räume ich meinem 19-jährigen Selbst einen Platz in meinem Blog ein. Ich habe ein Herz für diese ahnungslose Version von mir, die ich auf diese Weise einmal herzlich in den Arm nehmen möchte. Die frisch mit dem„Statt eines Rückblicks“ weiterlesen

Mein Weltbild

»Ich mach mir die Welt widde widde wie sie mir gefällt.« Pippi Langstrumpf Glücklich, wer ein festes Weltbild sein eigen nennen kann. Ich habe auch eines – mein bis zum heutigen Tage größtes Gemälde aus dem Jahr 2003, mit 1,50 m x 2 m zum-Aufhängen-grenzwertig-groß. Ob ich damit glücklich bin? Ganz gewiss nicht – denn„Mein Weltbild“ weiterlesen

An der Oberfläche

»Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr.« Oscar Wilde (1854–1900) in der Vorrede zu »Das Bildnis des Dorian Gray« Also lebt die Familie der Gerridae, besser bekannt als »Wasserläufer« recht ungefährdet, denn aufgrund der Beschaffenheit ihrer Beine drücken sie die Wasseroberfläche zwar minimal ein, bewegen„An der Oberfläche“ weiterlesen